mea maxima culpa
mich trägt, ist ihre Anwesenheit zu spüren, ihren Willen,
mich zu besitzen..... jederzeit und ohne Raum zu haben, ohne Entkommen
- im Leben
- am Telefon jederzeit
- an unbekannten Orten angekettet
- in Debris-x (wenn es bleibt, was
es war!)
WAS mich trägt,
ist mein Masochismus, meine Unterwerfung, mein Hier & Jetzt hinter
dem Spiegelglas. Nicht fades Spiel mit Schmerz und Unterwerfung als
Ausnahme im täglichen Leben.... sondern dieses feste Band zwischen
Sklavin und Herrn mit Regeln... ihren Befehlen und den tränennassen
Strafen bei meinem Versagen.
WAS mich trägt,
ist das Versinken hinter den Spiegeln in den Händen der Menschen,
die mich als sklavin sehen und annehmen, die meine Obsession wortlos
verstehen, die mir erlauben, ich-loses Objekt in ihrem Leben zu sein,
benutzt und weggegeben für ihre und fremde Lust ..... für
meine Lust.
WAS mich trägt,
ist der wunderbare Schmerz, mich in der Kunst von HW und L. wiederzufinden,
in der obszönen Härte von HWs Bilder, in den böselüsternen
Zeichnungen von L., in jedem Schrei von mir oder anderen, der dort
für immer gefangen ist .... und unter den Bilder mein Spiegelleben
zu leben.
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